NW - Neue Westfälische 17.01.2016

 

Soojin Moon-Sebastian war der überragende Star des Abends.  Schauspielerisch von großer Eleganz, stimmlich von überwaltigender  Präsenz, markerschütternden Spitzentönen, zerbrechliche Klänge, die auf  dem schmalen Grat zwischen Ton und Stille balancierten; harsche tiefe  Lage, all den Hass verkörpernd; sie brachte einfach alles mit, um diese  “Evita Peron des schottischen Hochlandes" zur beklemmenden  Bühnenrealität zu verhelfen.

 

Westfalen-Blatt,          18.01.2016

 

Eine Herausforderung, die von .... und Soojin Moon-Sebastian so subtil wie großartig gemeistert wird. Sängerisch wie darstellerisch werden Seelenräume geöffnet.

Sie als kalt-berechnende Lady, die in der Verstellung ( Trinklied, sotto voce ) so genial ist, wie im Machtrausch und Wahn. Moon-Sebastian zeigt eine stimmliche Wandlungsfähigkeit und musikdramatische Tiefe, die wohlige Schauer erzeugt.

 

Opernwelt,               März 2016

..eben wie Soojin Moon-Sebastian gleißender, enorm höhensicherer Sopran, der auch in den möderischen Tiefen der Partie mit Biss imponiert. ..insgesamt beherrscht ihre raumgreifende, sengend intensive Stimme den Raum. Kovalik sieht sie als eiskalte Polit-Managerin, Moon-Sebastian spielt souverän...

 

Kulturinfo Lippe

Da sei allen voran Soojin Moon-Sebastian, als Lady Macbeth, genannt, dem Bielefelder Publikum schon als Madame Butterfly bekannt, die ihren berühmten Vorgängerinnen Grace Bumbry und Christa Ludwig in nichts nachsteht. Ebenso stellt sie das psychologisch ausgefeilte Profil einer gebrochenen Persönlichkeit in allen Facetten perfekt dar, die sich vor allem in der Kavatine, der Arie, dem Trinklied und der Nachtwandelszene darstellt........

Lippe aktuell

Soojin Moon-Sebastian sang, dass die Trommelfelle bebten - wenigstens jetzt konnte man es mit der Angst zu tun bekommen, denn dieser Diamant schneidet selbst Panzerglas. Das Publikum jubelte ob dieser wirklich alles hinweg fegenden Stimme..................

Macbeth am Theater Bielefeld 2015/2016

Szenische Fotos