Neue Westfällisch – Anke Groenewold (am 29 September 2014)

Zumal Soojin Moon in die Szenen, die sie gemäß Regiekonzept ja selbst heraufbeschwört, eintaucht. Sie mischt mit, reagiert, kommentiert und tritt mit ihrem Alter Ego in einen spannungsreichen Dialog. Soojin Moon bleibt jedoch die unangefochtene Primadonna der Oper. Die Koreanerin, die in der vergangenen Spielzeit bereits als Tosca geglänzt hat, ist eine furchtlose Sängerin mit Präsenz, die mit ihrem kraftvollen, gerundeten Sopran ein immenses expressives Spektrum auslotet und diese Frau am Abgrund hinreißend radikal und intensiv zeichnet

Westfalen Blatt – Uta jostwerner (am 29 September 2014)

Am Ende ihres Lebens ist Cio-CioSan, genannt Butterfly, dem Wahnsinn nahe., durchlaeuft noch einmal all ihre Seelenqualen. Die Sopranistin Soojin Moon bringt diese mit einer emotionalen Wucht und Zartheit zumAusdruck, dass man mitweinen möchte.

 

Moon ist der umjubelte Star der Neuinszemierung von Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ am Stadttheater  Bielefeld. Sie  durchdringt das innere Drama der  Geisha Cio-Cio San, die als 15-jähriges Mädchen aus der Not der Verarmung heraus sich ihrer religiösen Wurzeln entledigt und eine Ehe mit dem amerikanischen Marineleutnant Pinkerton eingeht, mit einer  Ausdrucksintensität und stimmlichen Brillanz, die ungemein berührt. Wenn sie sich in ihrer Bravur-Arie „Un bel di vedremo“ ausmalt, wie  Pinkerton sie vor Jahren verlassen hat, um sie und das gemeinsame Kind zu holen, dann wohnt diesem triumphieren gleichsam schon der verzweifelte Unterton der  Erkenntnis inne.

Lippe aktuelle – ame (am 4 Oktober 2014)

Soojin Moon sang mit ihrer fantastischen Stimme diese anspruchsvolle Rolle, ohne dass auch nur jemals die allerkleinste Andeutung von Anstrengung wahrzunehmen gewesen wäre. Überragend! Von der Schönheit und Qualität der Stimme überzeugten schon die ersten Töne. Lyrischer Sopran oder dramatischer Sopran – Soojin Moons Stimme vereinigt beides. Anders, als bei ihrem Debüt als Tosca, durfte Soojin Moon Gefühle zeigen. Dass sie und ihr Alter Ego sich dennoch nie in die Quere kamen, war in der Art wie es geschah so spannend, dass man den Begriff "atemberaubend" wörtlich nehmen durfte.

Theater Pur – Thomas Hilgemeier (am 2 Oktober 2014)

... wie Soojin Moon das Vorlesen durch geradezu herzerweichenden Pseudoplauderton verhindern möchte – das geht unter die Haut.

.... Diese Entwicklung setzt auch Soojin Moon perfekt um. Zu Beginn eher abwartend und verhalten, steigert sie sich in ein wahres Chaos von Emotionen und führt ihre Stimme von satten Tiefen bis zu verzweifelter Höhe.

Glocke – Dr. Ulrich Gehre (am 6 Oktober 2014)

Soojin Moon Sopran entfaltete alle strahlende Leichtigkeit. In Ihrer Durchweg zurückhaltenden Darstellung durchmaß die Künstlerin alle Stadien menschlicher Empfindungen vom Jubel der Liebenden bis zur Verzweiflung der Verlassenen und gipfelte in ihrer großartig gesungenen Parade Arie „Un bel di vedremo

Madama Butterfly am Theater Bielefeld 2014/15

Madama  Butterfly , Volkstheater  Rostock 2013

Ostseezeitung, Heinz-Jürgen Staszak

Mit  Ausnahme der  südkoreanischen Gastsopranistin Soojin Moon als Butterfly, die  mit ihrer farbenreichen  und  geschmeidigen Stimme empfindungsvolle Höhepunkte setzte.

Madama Butterfly - Opera Zuid / Niederlande 2012

Hans van Verseveld ,Place  de l’opera 6, Juli 2012

Die Hauptrolle wurde von der koreanischen Sopranistin Soojin Moon mit kräftiger Stimme und intensiver dramatischer Überzeugung gesungen. Gesang und Schauspiel rührte viele Besucher zu Tränen. Puccini hat in der Tat eine zu Tränen hinreißende Musik komponiert, aber wenn ein Sopran nicht über eine kräftige Stimme und Tiefe im mittleren Register verfügt, geht vieles an Intensionen verloren. Aber das war für Soojin Moon überhaupt kein Problem. Die Selbstmord-Szene am Ende ließ einen die Tränen die Wangen herunterlaufen während des überwältigenden Applauses.

Oswin Schneeweisz gezien  Theaterkrant 19 mei 2012

Musikalisch werden die oberen Leistungen erzielt. Dieses hauptsächlich durch die koreanische Sopranistin Soojin Moon. Es ist, als wäre das Stück für sie geschrieben worden. Jede Note belegt ihr Einfühlungsvermögen und drückt eindrucksvolle Schönheit aus.

 

Opera Gazet – Hendrik Verhoeven, 22 May 2012

Die koreanische Sopranistin Soojin Moon hat die perfekte Stimme für die Rolle der Cio-Cio-San, die sie mit viel Gefühl und Leidenschaft verkörpert.

 

Friesch Dagblad – S. van Ek, 6 June 2012

Völlig natürlich beherrschte sie die Bühne. Im großen Duett mit Pinkerton sag sie die Sterne vom Himmel, und im zweiten und dritten Akt arbeitete sie akribisch auf das tragische Ende hin. Von Anfang bis Ende einfach faszinierend.

 

Cio-Cio San in France 2011

Jean-Louis Dubois-Chabert, LA DEPECHE, 08 july 2011

Die brilliante Soprano Soojin Moon in der Titelrolle......Man muss es sagen, und es gibt keinerlei Zweifel: Mehr kann man nicht interpretieren, als es Soojin Moon in der Titelrolle getan hat. Sie ist die Reinkarnation der Madama Butterfly,verleiht der Rolle Struktur und Anmut, mit einer technischen Sicherheit und Präsenz

Danielle Anex-Cabanis, UTMISOL, 08 July 2011

If the troop does not comprise largest, one could not for as much being sulky his pleasure with excellent Soojin Moon which camps Cio-Cio San full with delicacy, pulled about between its dreams and a reality which finally crushes it.

Nicole Duault – leJDD 04 juin 2011

Für jeden: Cio-Cio-San ist bekannt als Madama Butterfly, ein asiatischer Schmetterling.Koreanisch, denn er heißt Soojin Moon. Ihre Stimme ist erfüllt von Feinheit, welche bei Bedarf kraftvoll daher kommt. Diese Aufführung ist ein dramatisches Geschenk. Die bereits weithin in Italien und Deutschland bekannte Soprano kann ein Senkrechtstarter werden.

Madame Butterfly, Opéra en plein air / Frankreich  2011

Nicole Duault, leJDD.fr

Pour une fois, Cio-Cio San dite Madame Butterfly, est un papilloin asiatique. Corêenne, elle sápelle Soojin Moon. Sa voix pleine de subtilitês, traverse allêgrement la sonorisation imposêe par le plein air. De plus, elle dêmontre des dons dramatiques. Cette soprano, dêjâ bien connue es Italie et en Allemangne, pourrait devenir une vedette.......

 

 

Danielle Anex-Cabanis

.....I éxellente Soojin Moon qui campe une Cio-Cio San pleine de dêlicatesse, tirallêe entre ses rêves et une rêalitê qui finalmente la brole. Al Wu incarne parfaitement Suszki et toutes deux ont une gestuelle três raffinêe.

 

 

Jean-Louis Dubois-Chabert

Il faut enfin dire et cést sans doute lâ léssentiel: plus qu élle interprête l rôle-titre, la soprano Soojin Moon incarne le personnage de Madame Butterfly, lui donne corps, grâce et crêdit, avec une sêcuritê technique et une prêsence technique qui raflent la mise

 

Madama  Butterfly, Orlando/USA 2007

Scott Warfield. Orlando Sentinel,  den 25. 03.2007

Soojin Moon, die nicht nur ihr Debüt  in Orlando, sondern in den Vereinigten Staaten gibt, war die Verkörperung  von Puccinis tragischer Heroin. Moon hat eine volle und gut projektierte  Stimme, und sie färbt sie zeitweise  mit einem passenden Vibrato. Fast noch besser sind ihre schauspielerischen  Qualitäten, die die Ereignisse  auf der Bühne um so herzzerreißender  machen

 

 

 

 

Szenische Fotos

Premiere Madama  Butterfly am Staatstheater  Kassel (eingesprungen) Dezember 2018

Bernd  Stopka,  Online  Musik Magazin (OMM) am  08. Dezember 2018

 

 

"Ganz kurz vor der Premiere ist Celine Byrne erkrankt, erklärte sich aber dankenswerterweise bereit, als Cio-Cio-San auf der Bühne zu agieren, was von der nur wenige Stunden vor Premierenbeginn gefundenen Einspringerin nicht zu leisten gewesen wäre, weshalb Soojin Moon die Partie nur sang, dies aber so vielfarbig und beseelt, so ausdrucksvoll und berührend, dass sie beim Schlussapplaus mit einer Standing Ovation gefeiert wurde."

http://www.omm.de/veranstaltungen/musiktheater20182019/KS-madama-butterfly.html?fbclid=IwAR3gJkZzs_hdzDDro16qanLc3EVjhIz6plgPn8tcLL12B0W97RsW6pQXKDY

 

10.Dezember 2018  HNA  Zeitung

 

 

"An Emotion und Ausdruckskraft mangelte es Gastsängerin Soojin Moon in keiner Sekunde. Vortrefflich verband sie Intensität und Wohlklang – und erhielt spontane Bravos für die Arie „Un bel dì, vedremo“.

https://www.hna.de/kultur/madama-butterfly-als-geschichte-eines-traumas-10837429.html?cmp=defrss&fbclid=IwAR1zl0jRjefZTO1R8Y51E7_JI0duBZHpV-5MBr6j647_l10W94BtcdzZO58

 

Georg Pepl, Frankfurter  Rundschau am 14 Dezember 2018

 

 

Byrne agierte stumm mit darstellerischer Grandezza, während die kurzfristig verpflichtete Soojin Moon am Bühnenrand die Titelpartie sang – ausdrucksstark, markant besonders in tiefer Tonlage.

https://www.fr.de/kultur/theater/schmetterling-geisterhaus-10944621.html